Freitag, 23. November 2007
wellington
jetzt sind wir seit gestern in wellington und die stadt ist mit abstand die angenehmste bis jetzt. solange man mit auto unterwegs ist hat man hier zwar keine chance sich fortzubewegen, zu fuss ist die stadt aber der absolute hammer. nightlife, cafes, bars, ja sogar ein kino mit mehr als zwei filmen pro woche haben wir gefunden . unsere faehre geht dann schon morgen frueh um drei nach pikton, also endlich auf die suedinsel.
te mata peak
waehrend wir nichtsahnend honig aus eigner imkerei in havelock nth verkostet haben, ruft auf einmal der paraglidingpilot an, bei dem sich greg angemeldet hatte und fragt, ob wir nicht jetzt gleich sofort auf die te mata peak zum springen kommen koennen. naja...eine stunde spaeter befand sich greg dann auch schon an einen rucksacksitz geschnallt in 400 m hoehe waehrend ich mit highspeed den berg runterfahren durfte um ihn unten wieder abzuholen. was uns der pilot vorher nicht gesagt hatte, war dass wir ihn samt paraglidingschirm und equipment wieder mit nach oben fahren sollten...und das in unserm vollgestopften auto. aber anyway, greg kam dann eine viertelstunde und ein paar luftspiralen spaeter voellig unzurechnungsfaehig, verdattert und ziemlich begeistert am fusse der te mata peak wieder an.
shine falls
etwa eine autostunde noerdlich von napier liegt das boundary stream reserve mit dem hoechsten und spektakulaersten wasserfall der hawke's bay (vom naechstgelegenen parkplatz aus etwa eine stunde durch den busch).

ausserdem werden hier aufgepeppelte kiwis wieder ausgesetzt.
das einzige mal, dass wir bis jetzt kiwis gesehen haben, war allerdings im dunkelhaus des national aquariums of new zealand in napier.
gannet adventures
die meiste zeit in napier haben wir im auto auf einem einem stellplatz fuer campervans geschlafen, ganz in der naehe vom cape kidnappers. cape kidnappers ist DAS touristenhighlight in der region (abgesehen von den vielen weinguetern), weil hier drei verschiedene moevenkolonien brueten. der walk zu der groessten kolonie dauert ungefaehr 2,5 stunden und ist nur bei ebbe begehbar. alternativ kann man sich auch fuer 35 $ plus shuttle nach cape kidnappers (50$)!!! hinfahren lassen (allerdings nur bis zur ersten kolonie). wir haben es dann vorgezogen zu laufen :P anfang november sollen die ersten moevenkueken schluepfen, aber wir haben nur die eier gesehen. der rueckweg war dann verdammt anstrengend (immer am strand entlang und ohne pause, weil wir vor der flut wieder zurueck sein mussten).
zurueck in napier
auf dem rueckweg von new plymouth nach napier sind wir noch ein paar tage in palmerston north geblieben und durften eine nacht im streichelzoo eines eulenparks uebernachten. eigentlich wollten wir nur in den park um uns nochmal eine gluehwuermchenhoehle anzusehen, aber dann waren wir zu spaet dran fuer diesen tag und sind mit ross und seiner frau ins gespraech gekommen, die dann quasi drauf bestanden haben, dass wir auf ihrem gruendstueck uebernachten. wir haben dann also inmitten von kaninchen, tauben und jeder menge anderer voegel (ist ja schliesslich ein vogelpark gewesen) uebernachtet und wurden abends sogar noch lecker bekocht :) ross hat uns dann noch alles ueber neuseelands gluehwuermchen erzaehlt, denn er hat die gluehwuermchenhoehle selbst angelegt und bei seinen forschungen 7 anstatt von nur 3 bekannten gluehwuermchenarten in neuseeland gefunden.
tags drauf sind wir dann wieder nach napier gefahren, um gregs bestellters buch abzuholen, was natuerlich noch nicht da war. die buchhandlung hat uns dann von tag zu tag vertroestet ( eiegntlich sollte es nach spaetestens zwei wochen da sein) und wir haben in der zwischenzeit im hostel eingescheckt und patrick und tim (man trifft halt immer wieder auf die gleichen leute) wiedergetroffen und haben mit den beiden dann noch ein paar tage in napier('s irishpub)verbracht.
tags drauf sind wir dann wieder nach napier gefahren, um gregs bestellters buch abzuholen, was natuerlich noch nicht da war. die buchhandlung hat uns dann von tag zu tag vertroestet ( eiegntlich sollte es nach spaetestens zwei wochen da sein) und wir haben in der zwischenzeit im hostel eingescheckt und patrick und tim (man trifft halt immer wieder auf die gleichen leute) wiedergetroffen und haben mit den beiden dann noch ein paar tage in napier('s irishpub)verbracht.
Freitag, 2. November 2007
waitomo
Nach dem crossing sind wir richtung waitomo gefahren und haben dann auf einem parkplatz im auto uebernachtet. am naechsten morgen hat sich der track dann erst richtig bemerkbar gemacht- muskelkater in den waden, bei jedem schritt und treppensteigen war garnicht drin! das hat uns dann auch dazu bewogen, endlich in waitomo angekommen, keine halbtaegige tour durch die waitomo caves zu machen, sondern uns in einer einstuendigen tour eine grotte anzugucken und dann auf einem unterirdischen fluss fahrend die gluewuermchen zu bestaunen. die gluewuemchenartm die in diesen glowwormcaves lebt ist nur in neuseeland heimisch und es sind eigentlich apunnentiere, das sie netze bauen und die insekten, durch ihr licht angezogen, dann eben wie in einem spinnennetz kleben bleiben.
am gleichen tag sind wir dann weiter nach new plymouth gefahren und haben hier mit blick auf mt. egmont in einem echt gemuetklichen hostel eingescheckt, wo wir jetzt seit zwei tagen sind. und wir haben malwieder deutsche getroffen, mit denen wir schon in rotorua im gleichen hostel waren...irgendwie trifft man immer die gleichen leute wieder :)
am gleichen tag sind wir dann weiter nach new plymouth gefahren und haben hier mit blick auf mt. egmont in einem echt gemuetklichen hostel eingescheckt, wo wir jetzt seit zwei tagen sind. und wir haben malwieder deutsche getroffen, mit denen wir schon in rotorua im gleichen hostel waren...irgendwie trifft man immer die gleichen leute wieder :)
Tongariro
Ueber den "wir-dachten-es-waere-der-forgotten-highway" highway (ellenlange schotterstrasse mitten durchs nirgendwo, wir waren fast den halben tag unterwegs) sind wir dann zum tongariro nationalpark gefahren und haben im national park village in einem hostel eingecheckt (der richtige forgotten highway ist uebrigens bei weitem nicht so vergessen, wie wir dann spaeter gemerkt haben). tagsdrauf haben wir dann das tongariro crossing gemacht, eine 8-stuendige route quer durch den nationalpark. urspruenglich wollten wir eiegntlcihe eine mehrtaegige tour machen, und uns dann vom anderen ende zurueckfahren lassen, aber wir haben niemanden gefunden der uns abholt, wenn wir keine der festen touren ( also morgens hin, abends zurueck) machen. also haben wir dann anfangs etwas widerwillig den bus fuers tongarirocrossing genommen, in der erwartung, dass es eher ein spaziergang als eine wanderung wird, denn das crossing machen echt unglaublich viele und es ist DIE standard-route.
es stellte sich dann allerdings so ziemlich das gegenteil heraus, denn wer an einem tag das meiste sehen will, hat keine zeit fuer entspannte pausen (erstrecht nicht wenn man weiss, dass der bus zu einer bestimmten urzeit am endpunkt auf einen wartet) und die route war wirlich ansprungsvoll! nach einer gemuetlichen stunde durchs tal, gings eine steile(!!!) felswand zum fusse von mt. doom hinauf (ca.1500m). dann ueber ein plateau und immer weiter den gebirgszug hinaufgekraxelt, bis man eine wirklich atembraubende aussicht auf emerald lakes und gletscher hatte. zu den emerald lakes, etwas tiefer gelegen, ist man dann "kontrolliert" durch schotter hinuntergeschlittert und immer abwechseknd durch riseige schneefelder und geroell gelaufen. bergab gings dann ueber grassland und spaeter durch wald und wir haben letztendlich 7,5 stunden ohne Pause gebraucht ( abgesehen von kurz stehenbleiben, durchatmen und photo machen). die aussage "das schafft man bequem in 6-8 stunden" (wie unser busvermieter meinte, um unsere entscheidung zu beschleunigen) ist also nicht ganz so korrekt gewesen...denn wir sind mindestens guten durchschnitt gelaufen. sobald wir malwieder gut ins internet kommen gibts bilder, denn der nationalpark ist wirklich sooo gigantisch und faszinierend gewesen! ganz viele kleine baeche in den tieferen regionen, wieder schwefeldampf und natuerlich die schneebedechten berge.
so, hier endlich die bilder:
Napier
Napier ist so ziemlich die groesste stadt and er ostkueste der nordinsel und liegt in der hawkes bay. trotz des immer sommerlicher werdenden wetters tagsueber , wurde es nachts immer kaelter und es gab sogar frost und wir sind dann richtung tongariro nationalpark aufgebrochen.
Rotorua
von Whakatane aus sind wir dann (nach kurzem abstecher an den hot-water-beach in coromandel) nach rotorua, also direkt ins zentrale vulkanplateau, gefahren und waren im wai-o-tapu wonderland. das ist ein riesiger park , in dem man verschieden lange routen entlang von schwefelseen, heissen quellen und brodelnden schlammloechern gehen kann. ausserdem bekommt man auch noch ein geysir zu sehen (jeden tag um 10.15 - es wird allerdings mit seifenpulver nachgeholfen) :P An manchen stellen hat einem der schwefelgeruch(rotten-egg-smell, der name sagt alles) dann wirklich den atem verschlagen, aber es ist unglaublich wie viele verschieden farbige seen und gesteine durch die vulkanischen mineralien entstehen, von giftgruen ueber dunkelrot und gelb, tiefgruen bis hin zu leuchtendem orange.


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