Ueber den "wir-dachten-es-waere-der-forgotten-highway" highway (ellenlange schotterstrasse mitten durchs nirgendwo, wir waren fast den halben tag unterwegs) sind wir dann zum tongariro nationalpark gefahren und haben im national park village in einem hostel eingecheckt (der richtige forgotten highway ist uebrigens bei weitem nicht so vergessen, wie wir dann spaeter gemerkt haben). tagsdrauf haben wir dann das tongariro crossing gemacht, eine 8-stuendige route quer durch den nationalpark. urspruenglich wollten wir eiegntlcihe eine mehrtaegige tour machen, und uns dann vom anderen ende zurueckfahren lassen, aber wir haben niemanden gefunden der uns abholt, wenn wir keine der festen touren ( also morgens hin, abends zurueck) machen. also haben wir dann anfangs etwas widerwillig den bus fuers tongarirocrossing genommen, in der erwartung, dass es eher ein spaziergang als eine wanderung wird, denn das crossing machen echt unglaublich viele und es ist DIE standard-route.
es stellte sich dann allerdings so ziemlich das gegenteil heraus, denn wer an einem tag das meiste sehen will, hat keine zeit fuer entspannte pausen (erstrecht nicht wenn man weiss, dass der bus zu einer bestimmten urzeit am endpunkt auf einen wartet) und die route war wirlich ansprungsvoll! nach einer gemuetlichen stunde durchs tal, gings eine steile(!!!) felswand zum fusse von mt. doom hinauf (ca.1500m). dann ueber ein plateau und immer weiter den gebirgszug hinaufgekraxelt, bis man eine wirklich atembraubende aussicht auf emerald lakes und gletscher hatte. zu den emerald lakes, etwas tiefer gelegen, ist man dann "kontrolliert" durch schotter hinuntergeschlittert und immer abwechseknd durch riseige schneefelder und geroell gelaufen. bergab gings dann ueber grassland und spaeter durch wald und wir haben letztendlich 7,5 stunden ohne Pause gebraucht ( abgesehen von kurz stehenbleiben, durchatmen und photo machen). die aussage "das schafft man bequem in 6-8 stunden" (wie unser busvermieter meinte, um unsere entscheidung zu beschleunigen) ist also nicht ganz so korrekt gewesen...denn wir sind mindestens guten durchschnitt gelaufen. sobald wir malwieder gut ins internet kommen gibts bilder, denn der nationalpark ist wirklich sooo gigantisch und faszinierend gewesen! ganz viele kleine baeche in den tieferen regionen, wieder schwefeldampf und natuerlich die schneebedechten berge.
so, hier endlich die bilder:
1 Kommentar:
hi ihr,
schade ,dass ihr keinen job in hakwes bay gefunden habt. das war aber letztes jahr auch ganz schon blöd. wir mussten ewig warten, bis die äpfel groß genug waren, um sie zu thinnen und das hat sich alles einen monat verschoben, wie es sonst eigentlich üblich war. ansonsten klingts echt toll, was ihr da macht und ich nach euren erzählungen nur die ganzen bilder vor meinem augen. forgotten highway ( na vorher vollgetankt? *g*), mt. taranaki, new plymouth (in welchem hostel seid ihr? da habe ich auch nen paar tage in einem gearbeitet) und leute, die man überall immer wieder trifft. das wird euch noch öfters passieren. ich wünsche euch noch eine schöne weiterreise!
ganz liebe grüße!
Anne
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